Neue Publikation zur Geschlechterdiversifikation in Aufsichtsräten

Der Beitrag "Institutional correlates with female board representation" von Prof. Dr. Thomas Loy und Hendrik Rupertus wurde in der international anerkannten Zeitschrift "Finance Research Letters" veröffentlicht.

Trotz der vermehrten Einführung einer gesetzlichen Geschlechterquote existiert in verschiedenen Ländern immer noch eine sog. "Gender Gap" in Aufsichtsräten. Im Rahmen des Beitrags werden institutionelle Faktoren untersucht, die zu diesem Ungleichgewicht führen. Der Fokus wird hierbei vor allem auf solche Faktoren gelegt, welche sich sowohl auf die Nachfrage als auch das Angebot von weiblichen bzw. männlichen Führungskräften beziehen. Im Ergebnis wird festgestellt, dass die vorhandene Gender Gap primär durch Angebots-Faktoren getrieben ist. Die bloße Einführung einer gesetzlichen Geschlechterquote zur Regulierung der Nachfrageseite würde somit die bestehenden strukturellen Unterschiede nicht ausgleichen. Demnach müssten in einem ersten Schritt zunächst z.B. gleiche Arbeitsbedingungen geschaffen werden, damit im Ergebnis eine größere Geschlechtergerechtigkeit erreicht werden kann.

Bibliographische Angaben:
Loy, T. / Rupertus, H.: Institutional Correlates with Female Board Representation, in: Finance Research Letters, 2018, S. 238-246.

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